Wasser ist Leben!

Wir planen seit über 50 Jahren unabhängig, ökologisch und ökonomisch Ihre Projekte in den Bereichen Abwasser- und Schlammförderung, Trinkwasserversorgung, Abwasserreinigung und Schlammbehandlung.

Unser Leistungsspektrum

Schlammbehandlung

„Klärwerk Waßmannsdorf Erneuerung der maschinellen Schlammentwässerung 1 bis 4“

Auf dem Klärwerk Waßmannsdorf wurden die Zentrifugen der maschinellen Schlammentwässerung, einschließlich der dazugehörigen Nebenanlagen, wie die Dünnschlammbeschickungspumpen, die Zentrifugenantriebe und die Flockungshilfsmittelanlage im Jahr 1998 in Betrieb genommen. Die Aggregate haben bereits über 50.000 Betriebsstunden absolviert und sind in einem verschlissenen Zustand.

Im Rahmen einer Bestandsaufnahme wurden diese Anlagenteile im Jahr 2009 untersucht und im Hinblick auf die strömungstechnischen Bedingungen der Dünnschlammzuführung und der Zentratableitung bewertet. Darüber hinaus wurde der notwendige Instandhaltungsaufwand aller der Klärschlammentwässerung zugehörigen Komponenten bewertet.

Im Ergebnis der Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Erneuerung aller Dünnschlammpumpen und die Erneuerung der Zentrifugen 1 bis 4 die wirtschaftlichste Lösung darstellt. Dies ist vor allem auch darin begründet, dass durch eine
Variantenuntersuchung unterschiedlicher Zentrifugenantriebssysteme zu erkennen war, dass im Falle eines Austausches der Entwässerungsaggregate erhebliche Energieeinsparungen zu erwarten sind. Für die Teilleistung der entrifugenerneuerung wurde ein Wettbewerb in Form eines 6 Monate dauernden Testbetriebs ausgeschrieben. Die Teilnehmer an diesem Testbetrieb wurden mithilfe einer im Vorfeld erarbeiteten Bewertungsmatrix ausgewählt. Im Rahmen dieses Testbetriebs haben die Zentrifugenanbieter die Gelegenheit die Leistungsfähigkeit ihrer Aggregate unter Beweis zu stellen. Die komplette Erneuerung der Zentrifugen findet im Zeitraum von 2011 bis 2013 statt.

Wassmannsdorf

„Klärwerk Münchehofe Erweiterung - 2. Linie der maschinellen Schlammentwässerung“

Im Klärwerk Münchehofe wurde zur Erweiterung der maschinellen Schlammentwässerung eine 2. Zentrifuge in einem neuen mehrgeschossigen Maschinengebäude einschließlich aller dazugehörigen Nebenanlagen, wie die Dünnschlammbeschickungspumpen, die Flockungshilfsmittelanlage, Dickschlamm-Förderung und -Verladung sowie Zentratpumpwerk im Jahr 2010 in Betrieb genommen.

Die vorhandene 1. Zentrifuge aus dem alten Entwässerungsgebäude wurde nach deren Rekonstruktion ebenfalls im 2.OG des neuen Maschinenhauses betriebsbereit aufgebaut und im Mai 2011 in Betrieb genommen.

Die PWU Planungsgesellschaft führte die Bauüberwachung für den Rohrleitungsbau, die Fördereinrichtungen, das Pumpwerk und die Schlammlagerung und -verladung (Siloanlage) im Zeitraum von April 2009 bis August 2010 sowie für die TGA einschl. Be- und Entlüftung und Klimatisierung der EMSR- Räume aus.

Münchenhofe

„Erweiterung der Kläranlage Schönermark – Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen aerober und anaerober Schlammstabilisierung“

Im Rahmen der Ertüchtigung bzw. Optimierung der Kläranlage Schönermark (37.000 EW) wurde das Behandlungskonzept der aeroben Schlammstabilisierung der Kläranlage im Hinblick auf die Erweiterung der ortsansässigen Molkerei in Gransee geprüft. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Kläranlage für eine Erhöhung der Anlagenbelastung (42.000EW) keine ausreichenden Kapazitäten besitzt. Die Kläranlage ist daher zu erweitern.

Für eine Erweiterung der Kläranlage Schönermark sind zwei Varianten realisierbar. Zum Einen kann das gegenwärtige Behandlungskonzept nach dem Verfahren der aeroben Schlammstabilisierung beibehalten werden. Um die Erhöhung des aeroben Schlammalters realisieren zu können, muss die Kläranlage mit einem zusätzlichen Belebungsbecken erweitert werden.

Zum Anderen besteht die Möglichkeit, auch im Hinblick auf die Entwicklungen auf dem Energiesektor, das Behandlungskonzept zu ändern und die Kläranlage Schönermark auf eine anaerobe Schlammstabilisierung umzustellen. Für die Umstellung des Behandlungskonzeptes werden weitere Anlagenteile wie Vorklärbecken, Faulturm, Erneuerung der Schlammbehandlung und Aggregate zur Faulgasverwertung erforderlich.

Die Variante Umstellung auf anaerobe Schlammstabilisierung bedingt damit im Vergleich zur Beibehaltung des Behandlungskonzeptes vermehrte Investitionskosten. Die Kostenvergleichsrechnung gemäß der Bund-/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) zeigte jedoch, dass die höheren Investitionen für die Errichtung der Faulgasanlage mit Klärgasverstromung durch die günstigeren Betriebskosten aufgehoben werden. Die günstigeren Betriebskosten ergeben sich hauptsächlich durch die Energieeinsparung und die Verringerung der Entsorgungskosten des Klärschlamms.

Schönermark