Wasser ist Leben!

Wir planen seit über 50 Jahren unabhängig, ökologisch und ökonomisch Ihre Projekte in den Bereichen Abwasser- und Schlammförderung, Trinkwasserversorgung, Abwasserreinigung und Schlammbehandlung.

Unser Leistungsspektrum

Studien, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen

„Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie Ermittlung von Optimierungspotenzialen bestehender Kläranlagen in Brandenburg (105 Kläranlagen)“

Für die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der damit einhergehenden Verbesserung des Zustandes der Gewässer wurden in die Untersuchung insgesamt 105 Kläranlagen einbezogen.

Der Bearbeitungsablauf setzte sich aus einer Grundlagenermittlung und Datenanalyse und einer Vor- Ort- Besichtigung jeder Anlage, Bestandsuntersuchung sowie einer Ausweisung von Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Anlagen- und Verfahrenstechnik zusammen. Für jede Kläranlage wurde ein gutachterlicher Untersuchungsbericht erstellt.

Ziel der Bearbeitung war die Ermittlung von Optimierungspotenzialen zur Minderung der Stickstoff- und Phosphoreinträge in das Gewässer und die Ausweisung der für die Nährstoffelimination benötigten Investitions- und Betriebskosten.

Die Gutachten wurden in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Ing.- Büro Born & Ermel erarbeitet.

LUA

„Kläranlage Nauen – Weitergehende Klärschlammbehandlung“

Infolge erhöhter Kupfergehalte im Klärschlamm und daraus folgend das Verbot einer landwirtschaftlichen Verwertung des Klärschlammes sind in dieser Studie die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Klärschlammbehandlung ausgearbeitet und verglichen worden. Zu den untersuchten Varianten zählten die Klärschlammvererdung sowie die solare Klärschlammtrocknung.

Die Vor- und Nachteile der beiden Varianten sind aufgezeigt und ein Wirtschaftlichkeitsvergleich anhand der Kläranlage Nauen durchgeführt worden.

Im Ergebnis stellte sich heraus, dass gegenwärtig keine Veränderung der Behandlungs- und Verwertungsstrategien sinnvoll ist, da die vorhandene Klärschlammbehandlung zur Zeit die wirtschaftlichste Lösung darstellt.

Interessant und neu betrachtet werden sollte die Situation jedoch dann, wenn sich die Randbedingungen, wie Kosten der landwirtschaftlichen Verwertung und Verschärfung der Grenzwerte der Klärschlammverordnung verändern sollten.

Dann stellen die Klärschlammvererdung bei Rechtssicherheit in der Nachsorge, sowie auch die solare Trocknung durchaus eine Alternative zur vorhandenen Klärschlammbehandlung dar.

Nauen

„Erweiterung der Kläranlage Schönermark – Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen aerober und anaerober Schlammstabilisierung“

Im Rahmen der Ertüchtigung bzw. Optimierung der Kläranlage Schönermark (37.000 EW) wurde das Behandlungskonzept der aeroben Schlammstabilisierung der Kläranlage im Hinblick auf die Erweiterung der ortsansässigen Molkerei in Gransee geprüft. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Kläranlage für eine Erhöhung der Anlagenbelastung (42.000 EW) keine ausreichenden Kapazitäten besitzt. Die Kläranlage ist daher zu erweitern.

Für eine Erweiterung der Kläranlage Schönermark sind zwei Varianten realisierbar. Zum Einen kann das gegenwärtige Behandlungskonzept nach dem Verfahren der aeroben Schlammstabilisierung beibehalten werden. Um die Erhöhung des aeroben Schlammalters realisieren zu können, muss die Kläranlage mit einem zusätzlichen Belebungsbecken erweitert werden.

Zum Anderen besteht die Möglichkeit, auch im Hinblick auf die Entwicklungen auf dem Energiesektor, das Behandlungskonzept zu ändern und die Kläranlage Schönermark auf eine anaerobe Schlammstabilisierung umzustellen. Für die Umstellung des Behandlungskonzeptes werden weitere Anlagenteile wie Vorklärbecken, Faulturm, Erneuerung der Schlammbehandlung und Aggregate zur Faulgasverwertung erforderlich.

Die Variante Umstellung auf anaerobe Schlammstabilisierung bedingt damit im Vergleich zur Beibehaltung des Behandlungskonzeptes vermehrte Investitionskosten. Die Kostenvergleichsrechnung gemäß der Bund-/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) zeigte jedoch, dass die höheren Investitionen für die Errichtung der Faulgasanlage mit Klärgasverstromung durch die günstigeren Betriebskosten aufgehoben werden. Die günstigeren Betriebskosten ergeben sich hauptsächlich durch die Energieeinsparung und die Verringerung der Entsorgungskosten des Klärschlamms.

Faulung

„Gemeinde Klietz – Konzeptionelle Untersuchung zur zukünftigen Behandlung des Abwassers“

Die bestehende wasserrechtliche Erlaubnis für die derzeitige Einleitstelle der Abwässer der Kläranlage (KA) Klietz ist bis auf den 31.12.2014 datiert und wird nicht weiter verlängert.

Die PWU Planungsgesellschaft ist daher vom Trink- und Abwasserzweckverband Havelberg mit der Erstellung einer Studie zur zukünftigen Behandlung der Abwässer der Kläranlage Klietz beauftragt worden. In der Studie sollte sowohl die dezentrale (Ertüchtigung KA Klietz) als auch die zentrale Behandlung (Überleitung zur KA Schönhausen) der Abwässer der Gemeinden Klietz und Scharlibbe betrachtet werden.

Insgesamt sind für die vorhergenannten beiden Hauptvarianten jeweils drei Untervarianten erarbeitet worden, sodass insgesamt 6 Varianten zu untersuchen waren.

Im Rahmen dieser Untersuchungen ist eine geeignete Trassenführung für die neue Abwasserdruckrohrleitung gewählt, sowie die hydraulischen und verfahrenstechnischen Berechnungen der angeschlossenen abwassertechnischen Anlagen durchgeführt worden. Im Anschluss sind die erarbeiteten Varianten der Studie mit einem Wirtschaftlichkeitsvergleich nach LAWA auf der Basis einer Kostenschätzung erstellt worden.

Klietz